Kommentare

Top oder Flop – Folge 14: Bürokraten — 14 Kommentare

  1. hallo,
    das klingt alles nach einer eher grösseren KK(?); bei meiner habe ich bislang ein gutes gefühl…
    dennoch möchte ich ggf. demnächst lieber über die familienversicherung bei meinem ehepartner in einer anderen KK für mind. 1 jahr versichert werden – gibt es für diesen weg eventuelle bedenken oder sonstige dinge die unbedingt beachtet werden sollten?

    viele grüsse
    a.

    • Sofern die Voraussetzungen für eine Familienversicherung gegeben sind, wüsste ich keinen Grund, der dagegen sprechen sollte. Meine Frau ist schon seit vielen Jahren über mich familienversichert und es gab bisher keine Klagen.

      Der oben geschilderte Fall ist er eine Ausnahme. Ansonsten gibt es einmal im Jahr ein Formular auszufüllen und das ist alles. Günstiger geht es wohl nicht und von der Leistung her gibt es keine Einschränkungen.

      Gruß, der Privatier

  2. Danke!
    Fallen dabei eventuell die Erträge aus der Abfindung (Fünftelregelung) ins Gewicht bzw. werden diese in irgendeiner Weise herangezogen?

    Grüsse
    A.

  3. hallo & danke,

    ich bin aber bereits seit 3 monaten arbeitslos & bekomme auch schon von anfang an ALG I; 2015 soll aber die abfindung zur auszahlung kommen, daher nun auch meine überlegung zu AA-abmeldung und KK-versicherung über ehepartner – würde hier dann dennoch die regelung zur ruhezeit etc. anwendung finden?

    mfg
    a.

    • hallo noch mal,
      darf ich hier zu meiner ergänzugsfrage noch auf weitere unterstützung hoffen…?

      viele grüsse
      a.

    • Ja – klar: Hoffen darf man immer…

      Sorry für die etwas späte Antwort, aber ich habe gerade mit ein paar technischen Problemen zu kämpfen und komme erst nach und nach dazu, die Kommentare zu beantworten.

      Also jetzt noch mal zur Frage, ob die Ruhezeit trotz bereits laufender ALG Zahlung zur Anwendung kommen kann:
      In der Regel erfragen sowohl Arbeitsagentur als auch Krankenkassen die genauen Details zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Eigene Kündigung, Abfindung, usw.).
      Wenn Sie diese Fragen alle korrekt und vollständig beantwortet haben und offensichtlich weder Sperre noch Ruhezeit bekommen haben, würde ich mir keine weiteren Gedanken machen.
      Sollten allerdings einzelne Details der Agentur oder KK (noch) nicht bekannt sein, wäre es ratsam, diese möglichst bald mitzuteilen, auch wenn es evtl. zum eigenen Nachteil sein sollte. Es besteht eine Mitwirkungs- und Mitteilungspflicht! Unvollständige Angaben führen im besten Fall „nur“ zu Nachzahlungen/Rückforderungen. Schlimmstenfalls könnte auch eine strafbare Handlung daraus resultieren.

      Gruß, Der Privatier

  4. Vorab erst einmal ein Kompliment für diese informative Web-Seite

    Ich beschäftige mich bereits seit einigen Jahren damit
    vorzeitig (mit 55) aufzuhören.
    Wie ich in den Kommentaren lese, ist das Hauptproblem diesem Ziel näher zu kommen die Krankenversicherung.Wer in den vergangenen Jahren die Beitragsänderungen/Entwicklung verfolgt hat muss feststellen das diese eigentlich für einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren nicht kalkulierbar ist weder in der PKV noch in der GKV. Da ich große Hoffnung hege auch bald ein Abfindungsangebot zu bekommen werde ich jedoch versuchen eine
    Änderungskündigungauf ein befristetes Arbeitsverhältnis (natürlich ohne zu arbeiten)in meinem Beispiel 42 Monate zu erreichen.
    Zahlenbeispiel: Abfindung Euro 50.000
    Umwandlung in Bruttogehalt von Euro 1000
    Netto für mich 790 im Monat
    Bruttokosten für AG 1200
    Solvenz des Unternehmen vorausgesetzt sehe ich hier den Vorteil das ich
    a: Krankenversichert b : Rentenversichert c: Arbeitslosen versichert bin
    Somit bleibt mir von der Abfindung ca 33. 000 Netto (ausgezahlt in 42 Monaten)
    Oder mach ich einen Gedankenfehler ??
    LG Carsten

  5. Hallo Carsten, ich bin hier nicht der Experte, sehe aber folgendes Risiko:

    Da Du in Deinem Modell formal weiterbeschäftigt bist, bekommst Du natürlich kein Arbeitslosengeld. Das kannst Du dann beantragen, wenn die 42 Monate abgelaufen sind. Dann wird aber das ALG1 auf Basis deiner letzten Einkünfte berechnet. Und das dürfte dann sehr viel weniger sein…

    Viele Grüße

    H-Man

  6. H-Man… das stimmt… ich denke aber wenn man sich aus dem Berufsleben zurück ziehen möchte sollten Einkünfte von der Arbeitsagentur def. nicht im Vordergrund stehen das Kapital sollte auch so vorhanden sein. Es ging mir nur
    um die Minimierung der “Nebenkosten“. Sich bei der Arbeitsagentur zu melden
    bedeutet zumindest in Hamburg : in der Woche 2 Bewerbungen, immer auf Abruf verfügbar sein Urlaub anmelden (max 4 Wochen im Jahr). Das widerspricht meiner
    Vorstellung von „Privatier“ zu sein. Ich möchte unabhängig sein evtl Reisen und
    nicht vor dem Fernseher sitzen mittags Richter ‚Unhold‘ ansehen und auf einen Anruf der Arbeitsagentur warten 🙂

    Gruss Carsten

    • Hallo Carsten,

      die „Vorteile“ dieser Lösung liegen auf der Hand. Keine Frage.
      Mir würde sie trotzdem nicht gefallen. Und dies gleich aus mehreren Gründen:
      a) Hauptgrund: Ich bin zwar kein Jurist, aber die Lösung erscheint sich zumindest in der Grauzone der Legalität zu bewegen.
      b) Das von H-Man bereits genannte Argument des verminderten ALG-Anspruches.
      c) Wer garantiert, dass der AG diese Lösung auch für die ganze Zeit mitträgt?
      d) Wenn der AG schon bereit ist, die zusätzlichen Sozialkosten zu bezahlen, könnte er diese auch direkt auf die Abfindung aufschlagen und Du zahlt die Beiträge selber. Das wäre zumindest sauberer.

      Insgesamt würde ich mich mit dieser Lösung nicht wohl fühlen.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter,

        in seinem Beispiel ist Carsten davon ausgegangen, dass er die Sozialabgaben komplett selbst trägt (42 Monate * EUR 1200 bei EUR 1000 netto).

        Das ist aber der andere Pferdefuss bei diesem Modell. Er trägt damit die kompletten Sozialabgaben – die dann fast 40% ausmachen – selbst.

        Ein Versteuerung der Abfindung gemäß Fünftelregelung ist da mit Sicherheit deutlich günstiger!

        Viele Grüße

        H-Man

    • Hallo Carsten, ich stimme überein dass das ALG1 nicht im Vordergrund stehen sollte. Aber – je nach persönlicher Situation – sollte man diese nicht außer Acht lassen.

      Bist Du z.B. über 50 hast Du Anspruch auf 15 Monate ALG. Wenn Du gut verdient hast und den Höchstsatz an Leitung beziehst, sind das ca. EUR 35k in der Summe.

      Bei Deinem Modell kommen bei gleichen Parametern (Steuerklasse 3 mit Kindern) dann aber nur EUR 7500 raus.

      Von mir hat das Arbeitsamt übrigens nur 2-3 Bewerbungen im Monat gefordert und mich ansonsten in Ruhe gelassen. Da hat sich der Aufwand in Grenzen gehalten und der ‚Stundenlohn‘ bei mir war damit höher als je zuvor 😉

      Trotzdem war ich froh, als dann die Zeit vorbei war.

      Viele Grüße

      H-Man

  7. Vielen Dank!
    Ich hatte nichts zu verbergen; AA hat seiner Zeit völlständige Unterlagen z.K. erhalten…
    Gruß
    A.

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