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Steuer-Optimierung mit Kleinbetragsrenten — 11 Kommentare

    • Vorab: Ich habe Ihren gewählten Namen etwas ergänzt, um ihn von anderen unterscheiden zu können. Bitte zukünftig nur diesen Namen verwenden. Danke.

      Wenn Sie einmal kurz schreiben, welche(r) Punkt(e) Ihnen im Beitrag unklar ist, kann ich ggfs. versuchen, diesen noch etwas näher zu erläutern.

      Gruß, Der Privatier

    • Danke für den interessanten Link. Was ich dennoch nicht verstehe ist diese „Mehrjährigkeit“ von der dort die Rede ist.

      Muss trotz des Betriebsrentenstärkungsgesetz (letzer Absatz) weiterhin die „Mehrjährigkeit“ beachtet werden? Bezieht sich die Mehrjährigkeit auf die Beitragszahlung oder auf die Auszahlung?!?

      Würde das bedeuten das man die Beitragszahlung über mehrere Jahre strecken muss?

      Oder wäre es auch möglich z.B. dieses Jahr in einem neuen Riestervertrag als Einmalzahlung 1925€ (=2100€-175€ Zulage) einzuzahlen und dann den Vertrag ruhen zu lassen?

    • Danke, aber ich will mich hier nicht mit fremdem Federn schmücken. Das Konzept habe ich mir ja nicht ausgedacht, sondern hier nur für (angehende) Privatiers einmal vorgestellt. Und – wie oben im Beitrag bereits erwähnt – war es Kommentator Holger, der zuerst auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht hat.

      Gruß, Der Privatier

  1. Auf genau die gleiche Idee bin ich im letzten Jahr gekommen, um damit die steuerliche Belastung einer Kapitalabfindung aus einer Pensionskasse auf mehrere Jahre zu verteilen.
    Theoretisch müsste das auch funktionieren.
    Ich möchte das Konzept gerne in diesem Jahr umsetzen, bin aber bisher an einem entscheidenden Punkt gescheitert.
    Ich finde keine Anbieter, die Rürup-Verträge zu nachfolgenden Vorgaben anbieten.
    – Rürup-Vertrag in Form einer klassischen Rentenversicherung mit Garantiezins und Mindestrente.
    – Beitrag als Einmalzahlung in Höhe von 7.000 €.
    – Die Aufschubzeit soll 1 bis 4 Jahre betragen.
    Gibt es tatsächlich keine Anbieter oder kennt jemand welche?
    Danke schon jetzt für eure Antworten und beste Grüße
    Olli

    • Hinweis: Ich musste Ihren Namen etwas erweitern um Verwechslungen zu vermeiden. Bitte zukünftig nur diese Version verwenden. Danke.

      Ich kann leider nicht mit konkreten Anbietern weiterhelden.

      Gruß, Der Privatier

  2. Bravo – es gibt in diesem Blog immer wieder etwas Neues zu entdecken!
    Die „Kleinbetragsrente“ klingt vielversprechend.
    Ich werde zwischen 63 und 67 nur meine gesetzliche Rente beziehen.
    Danach kommt eine hohe Betriebsrente und die Rente meiner Frau dazu.
    Deshalb bietet es sich an, jedes Jahr einen kleinen Rürupvertrag zu kapitalisieren.
    Meine Fragen dazu:
    Hat das Finanzamt etwas dagegen, wenn man jedes Jahr aufs Neue die Fünftelregelung für eine Kleinbetragsrente zieht?
    Habe ich es richtig verstanden: Man kann in einem Jahr beliebig viele Kleinbetragsrenten kapitalisieren und die Fünftelregel anwenden, falls Policen bei unterschiedlichen Versicherungen abgeschlossen wurden?
    Mit welchen Einbußen muss man bei Umwandlung von Renten in Einmalzahlung versicherungsseitig rechnen?
    Viele Grüße

    • 1. „Hat das Finanzamt etwas dagegen, wenn man jedes Jahr aufs Neue die Fünftelregelung für eine Kleinbetragsrente zieht?“

      Nein

      2. „Habe ich es richtig verstanden: Man kann in einem Jahr beliebig viele Kleinbetragsrenten kapitalisieren und die Fünftelregel anwenden, falls Policen bei unterschiedlichen Versicherungen abgeschlossen wurden?“

      Ja

      3. „Mit welchen Einbußen muss man bei Umwandlung von Renten in Einmalzahlung versicherungsseitig rechnen?“

      z.B. Riesterrente (Kleinbetragsrente)
      Hier liegt bei Kapitalabfindungen keine „schädliche Verwendung“ vor, siehe §93 Abs.3 EStG.

      z.B. Rürup (Kleinbetragsrente)
      Schon im Vorfeld beim Vertragsabschluss abklären (Vertrag = Kleinbetragsrente), dann dürfte es keine Probleme geben.

      Gruß
      Lars

    • Ich habe im Beitrag oben ja bereits erwähnt, dass es gerade bei der Fünftelregel aus meiner Sicht nicht zu 100% sicher ist, dass diese auch immer angewandt werden kann. Stichwort: Außerordentlichkeit.

      Gruß, Der Privatier

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