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Top oder Flop – Folge 30: Bayer-Monsanto — 7 Kommentare

  1. Hallo,

    Auch mir ging es so. Allerdings habe ich nicht Optionen gekauft sondern direkt die Aktien. In meinem Depot befinden sich 50 Stück Monsanto Aktien zum Kurs von 112 Dollar. Momentan weit im Minus, aber glücklicherweise nur Buchverluste.

    Sollte es also zur Einigung kommen, kann ich noch mit Gewinn verkaufen.

    mfG Chri

    • Hallo Chri,

      mit Aktien hast Du natürlich den Vorteil, dass Du einfach nur abwarten musst. Notfalls bis Ende 2017. Aber der Gewinn ist dir so gut wie sicher. Denke ich.

      Im Grunde könnte man gerade jetzt immer noch Aktien kaufen. Aber da fehlt mir momentan dann auch einfach das nötige Kapital. Optionen haben eben den Vorteil, dass man weit aus weniger Kapital benötigt. Was dann allerdings im Zweifelsfalle auch weg ist. Wie gerade passiert. 🙁

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, das mit deinem Verlust tut mir leid.
        Mit den Aktien das ist so eine Sache. Klar, ich denke auch dass mir der Gewinn ziemlich sicher ist, aber hätte ich dieses Geld ein Jahr lang in meinen Optionshandel gesteckt wäre möglicherweise eine höhere Rendite herausgekommen.
        Nun bezahle ich eben ein paar Opportunitätskosten.

        mfG Chri

  2. Hi Peter, klasse dass du auch von deinen schlechten Erfahrungen berichtest.

    Du bist bei diesem Trade in die Klassische Zeitwertfalle getappt. Du hast Call-Optionen mit zu kurzer Laufzeit gekauft und hast auf schmerzhafte Weise die Vorteile als Stillhalter kennenlernen dürfen. 🙂

    Wenn man wirklich Optionen kaufen möchte, dann immer mit möglichst langer Laufzeit (um nicht unter Zeidruck zu geraten). Die kann man dann mit kurzlaufenden Optionen Hedgen, um den Zeitwertverfall weiter zu mindern. So wäre zum Beispiel ein 110 Call bis 2017 und dann parallel 120er calls auf Monatsbasis verkaufen eine mögliche Strategie gewesen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen Trades! 🙂

    VG Rico

    • Naja, Rico – als „Falle“ würde ich das eher nicht bezeichnen. Darunter würde ich ein Verhalten verstehen, bei dem man sich nicht über die Konsequenzen im Klaren ist und nachher völlig überrascht von dem Ergebnis ist.

      Das war aber nicht der Fall. Ich habe sehr wohl gewusst, wie die Optionen reagieren würden. Und ich habe in diesem Falle bewusst Optionen gekauft und keine Stillhalter-Position eingenommen, weil ich die Chance auf einen ordentlichen Gewinn gesehen habe. Aber – ich habe mich getäuscht!

      Interessant finde ich Deinen Vorschlag mit der Kombination aus langlaufenden Long Calls und kürzeren Short Calls. Das muss ich noch mal drüber nachdenken. Bin mir da nicht so sicher.

      Gruß, Der Privatier

  3. Nachdem die Bayer-Aktie aufgrund der Kaufabsicht einen Rücksetzer machte, hatte ich diese gekauft und einige Euro höher wieder verkauft. Das war ein guter Deal.
    Ich selbst stehe ja auf klassische Aktien. Weniger Chancen, aber auch weniger Risiken. Zur Not muss man eben aussitzen.

  4. Ich werde meine OS nun auch demnächst abstoßen müssen oder zur Not im Dezember ausüben. Allerdings zögere ich doch sehr, es könnte doch in 2016 noch irgendeine positive Nachricht kommen. Wann sollen sich denn die Monsanto-Aktionäre entscheiden und wann werden die Wettbewerbshüter das erste Mal eine Einschätzung abgeben, weiß man darüber etwas?
    Was mich bei den OS doch etwas wurmt, ist die Tatsache, dass sich die Aktie wieder etwas erholt hat, die Scheine aber nicht mehr mitziehen, die kennen nur noch eine Richtung.
    Also ich warte noch (… auf ein Wunder).

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Der Privatier